Skills schlagen Struktur

Shownotes

Gast: Christian Friedrich

Wie sieht die Zukunft von Arbeit aus? Es wird mehr um Skills und Aufgabenbündel gehen als um Rollen, denkt Christian Friedrich, Geschäftsführer bei der Haufe Akademie für Digital Learning Solutions. Er plädiert dafür, die Transformation auf drei Ebenen zu denken: Work - wohin geht die Arbeit; Workbench - der Werkzeugkasten für die Veränderung; und Workforce - was bedeutet das für die Belegschaft? Wichtig sei vor allem, die KI-Transformation differenziert zu betrachten und die transformative Kraft für einzelne Bereiche zu bestimmen, bevor die ganze Organisation umgekrempelt wird.

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00:00:06:

00:00:20: Hallo und herzlich willkommen zu unserem Podcast Neues Lernen.

00:00:24: Wir sitzen hier in der Podcastbox am Stand der Haufe Akademie, das alles auf der Messe Zukunftspersonal Europe in Köln.

00:00:34: deswegen ein hallo an alle hier in die Podcastbox außerhalb In unserem Zwischen finde ich lieb gewonnener Eule.

00:00:42: Deswegen ein Hallo an alle im LinkedIn-Stream!

00:00:45: Ja und wir sind jetzt an Tag drei der Messe, morgens um zehn.

00:00:48: Ich find' das ist total bewundernswert wie agil wir hier sind.

00:00:53: Und wir haben aber auch schon zwei vollgepackte Tage hinter uns.

00:00:56: Deswegen schwinden die Energieresourcen doch ein wenig.

00:01:00: Aber wir freuen uns noch auf den letzten Tag und auf zwei letzte Podcasts für uns.

00:01:04: Uns ging übersetzt jetzt Christian Friedrich Geschäftsführer bei der Haufe für Digital Learning Solutions.

00:01:10: Erst mal herzlich willkommen Christian hier in der Box!

00:01:12: Danke, dass ich da sein darf.

00:01:14: Hallo an alle die da sind

00:01:20: und gehen jetzt auch direkt ab in unser

00:01:24: Gespräch.

00:01:26: Und ich finde Christian an Tag drei, da kann man jetzt mal mit der Frage starten was sind deine bisherigen Eindrücke von der Messe?

00:01:32: Was sind die Themen, die hier die meisten vielleicht beschäftigen?

00:01:35: Was begegnet ihr immer wieder?

00:01:38: Als zumindest mit denen oder bei den, mit denen ich mich unterhalten habe.

00:01:41: Das ist das Thema Transformation.

00:01:43: also wir leben glaube ich alle in der Transformationsdruck gerade im Markt.

00:01:46: KI ist ein bisschen omnipräsent von Lösung bis Frage bis sonst irgendwas noch näher dran sehe ich gerade

00:01:53: sehr schön.

00:01:53: Ich habe schon

00:01:54: versucht zu stillen und heimlich so ein bisschen symbolisch aber ja man kann es auch in Worten aussehen etwas mehr als Mikro

00:02:03: Ich glaube das Thema Transformationsdruck und primär aber auch die Fragen, was machen wir jetzt?

00:02:07: Welche Sortierungen braucht es, welche Orientierung brauchen wir da.

00:02:09: Wer kann uns die geben und was für Lösungen und Bausteine helfen uns da auf einer sehr spezifischen individuellen Ebene je nach Organisation noch wirklich weiter.

00:02:18: Und kannst du sagen, welche Lösungen so angeboten werden?

00:02:21: hier wenn man über die Messe läuft?

00:02:23: Ja ich glaube immer mindestens an jedem zweiten Stand steht was mit KI Assistenzsystem, KI in der Tiefe drin irgendwelche LLMs hin verbaut.

00:02:32: Das ist so dieses omnipresente Produktthema, was über allem liegt.

00:02:37: Ansonsten viele spannende HRES-Lösungen im Rekrutingbereich.

00:02:40: unten passiert sehr viel.

00:02:42: Im Learning Technology Bereich sind es die klassischen Themen von nach hohen Lerneffizienzen über Return und Invest.

00:02:49: wie schaffen wir das?

00:02:50: Dass die Wirksamkeit da ist.

00:02:51: Ich glaube, da haben sich die Themen nicht groß verändert.

00:02:53: Sie haben nur einen leichten Spin bekommen.

00:02:57: Ich weiß gar nicht, haben wir es schon geschafft jetzt in einem Podcast das Wort KI eigentlich nicht

00:03:00: zu erwähnen?

00:03:02: Ja ne aber wir hatten's nicht immer im Fokus und ich fand das eigentlich schon eine wahnsinnige Leistung.

00:03:08: Du hast eben auch schon gesagt die Transformation ist natürlich in aller Munde und wir steigen jetzt mit einer ganz ganz einfachen Frage

00:03:15: ein

00:03:15: weil du eben schon gesagt hast wir brauchen Orientierung.

00:03:18: wie sind deine Einschätzung?

00:03:20: Wie wird Arbeit in Zukunft aussehen?

00:03:24: Eine

00:03:24: ganz einfache Frage.

00:03:28: Arbeit wird Hybrid sein, also Hybrid heißt es nicht Office oder Homeoffice.

00:03:32: Hybrid an der Stelle heißt wie viel KI, wieviel Technologie, wie viele Hybrides arbeiten zwischen Mensch und Technologie in einer Verteilung bis hin zu einer agentischen KI.

00:03:41: Wird's denn sein in Organisationen?

00:03:43: wo bewegen wir uns dahin?

00:03:44: welche Notwendigkeiten sind da und ich glaube wir werden uns da wegbewegen von einer wirklich kooperativen Momentan eine sehr return- und investeffizienzgetriebenen Fragestellung hin zu einer Ehr.

00:03:57: Wie kriegen wir diese kollaborativen Geschichten denn wirklich hinter?

00:03:59: Welche Kompetenzen brauchen unsere Leute, welche technologischen Möglichkeiten braucht es da dazu?

00:04:04: Also der Schiff von der reinen Effizienzzperformance Orientierung wenn es um KI geht hin zu einem realen...

00:04:12: Ja, da wollte ich jetzt nochmal einhaken.

00:04:14: Du hast ja vorhin gesagt wir sprechen auch wieder viel mehr über Wertschöpfung.

00:04:17: aber wenn es insgesamt um die Arbeit geht und wenn wir über KI sprechen, sprechen wir praktisch im Moment noch ein bisschen zu viel über Wert-Schöpfungen meinst du oder über Effizienz?

00:04:25: Und das wird sich ein bisschen zurücknehmen weil wir merken dass wir über die Zusammenarbeit sprechen müssen so in die Richtung.

00:04:32: Das Problem ist ein bisschen, wir sprechen noch recht undifferenziert über KI.

00:04:36: Also was ist KI wenn ich jetzt KI sage?

00:04:38: Ist es ein Assistent?

00:04:40: Ist das ein Agent?

00:04:41: Ist dies ein generatives Thema?

00:04:44: Ist dieses LLM was ich irgendwie im Fokus... Was ist es denn?

00:04:47: Und die Differenzierte wird darüber sprechen dass.

00:04:49: zu konkreter können wir auch über Effekte beziehungsweise über Outcomes sprechen die dahinter liegen sollen.

00:04:54: Und das reduziert vielleicht so ein bisschen dieses allumfassende Wertschöpfungsthema auf wirklich einzelne Kerne und bringt ein Stück weiter weg von dieser Return-und-Invest Betrachtung.

00:05:05: Ich glaube, tokenmaxing wird es nächstes Jahr nicht mehr sein über das Versprechen sondern eher das Thema konkret was an welcher Stelle.

00:05:12: Dann kommt die nächste ganz einfache Frage!

00:05:14: Was glaubst du denn wie die Zusammenarbeit künftig aussehen wir zwischen KI und Mensch?

00:05:21: Sehr individuell also je nach Organisation recht individuell.

00:05:25: ich glaube wir haben einen großen Wert den Wir dann generieren können, wenn wir Arbeiten ein Stück weit zerlegen in den wirklichen Aufgabenpaket und Klarheit hinter die Aufgaben kriegen.

00:05:36: Um dann zu entscheiden welcher Teil von welchen Aufgaben liegt denn bei wem?

00:05:39: Also bleibt ihr auf der menschlichen Ebene, bleibt hier auf der technischen Ebene oder wandert sie besser gesagt zur technischen Ebene um dann zu entscheiden welche Kompetenzen brauchen unsere Leute, wenn das die wirkliche Zukunft bezogen auf diese konkreten Aufgaben und Arbeitsstellungen sind?

00:05:51: Und da wird es dann auch nochmal ein Schiff im Organisationsdesign geben müssen.

00:05:55: Also die Struktur der Organisation wird sich dem gleichen Zug mit verändern müssen.

00:06:00: Dann zerlegt das doch mal für uns,

00:06:02: die Aufgaben

00:06:03: und die Arbeit!

00:06:06: Das Thema ist wir sind ziemlich rollenorientiert in Organisationen.

00:06:11: Ich glaube, dass ist der erste Punkt, mal zu sagen hey wenn wir über Transformation sprechen über KI- und hybride Arbeitswelt fangen nicht bei den Menschen an weil es macht den Menschen echt Angst.

00:06:21: Also wenn ich zu abstrakt über ein Thema spreche und nicht als Mensch potenziell davon betroffen bin, weil ich diese Rolle habe.

00:06:27: Wie sollte ich reagieren?

00:06:27: Freudestrahlen sagen hey morgen ist anders.

00:06:32: oder fange ich bei der Arbeitsebene an und sage Hey Wenn das Arbeit ist wie muss ich den zerlegen damit für beide Seiten eine Wertstiftung drinsteckt?

00:06:40: Und nimmt jetzt die Rolle weiß ich so triff was aus Produktmanager vielleicht.

00:06:46: Interdakteur.

00:06:48: Also eine Rolle war immer so ein Cash gewesen für verschiedene Aufgabenpakete, die haben wir zusammengepackt und gesagt dieses Aufgabenpaket der Mensch der das tut heißt jetzt XYZ.

00:06:57: Jetzt gehen wir vielleicht hin und sagen von den Aufgaben die da drin stecken sind zwei drei besser aufgehoben.

00:07:02: bei einem Agenten muss ich mandatieren dann muss sich auch kontrollieren, dann muss ich die Entscheidung nachvollziehen.

00:07:06: all das also Wander zu Menschen obwohl ich die Aufgabe schifte eine neue Aufgabenstellung dazu, wenn die Welt hybride ist.

00:07:12: Was brauchst du dann an Kompetenzen und das auch händeln zu können?

00:07:16: Das ist so dieser singuläre Schiff.

00:07:18: Jetzt gibt es Aufgaben, die kann ich KI unterstützt einfach besser machen also von Rechercheaufgaben über was sie von mir aus schreiben oder analysieren oder was auch immer.

00:07:27: da ist das Mandat nicht bei der KI sondern dass Mandat weiterhin beim Menschen wird aber unterstützt durch KI.

00:07:33: Brauche ich wieder ein anderes Geldseit.

00:07:35: Die Frage ist aber wenn sich jetzt diese Aufgaben so verschieben Wie viel Wert steckt dann in dem, was gestern die Rolle war?

00:07:42: Also nur dieses generische Grund.

00:07:43: Ich spreche nicht vom Menschen, ich spreche nur von dem Konstrukt der Rolle.

00:07:46: Wie viel wert liegt da morgen noch drin und wieviel Realität bildet das ab?

00:07:49: Weil sie waren gestern schon abstrakt.

00:07:51: heute verschieben sich noch Aufgabenpakete und die Mandatierung dazu.

00:07:54: Was ist die Rolle denn morgen?

00:07:56: Eine hybride Rolle, die sich ausgestalten wird hier nach Organisationen Und ich glaube darf es auf die Blaupause zu hoffen zu sagen hey da drüben macht's ein Redaktor ja so und hier ist es dann dementsprechend genauso.

00:08:08: Ich glaube, das ist ein Teil der Realität.

00:08:09: Dass wir es so nicht unbedingt eintreten.

00:08:12: Also wirklich hoch individuell bei jedem Einzelnen?

00:08:15: Ja zumindest auf einer Organisationsebene abgestimmt auf die Organisationsziele.

00:08:19: also wenn ich eine Organisation nehme und jetzt zum Beispiel vielleicht Risiko Afina bin als meine vergleichbare Partnerorganisation dann habe ich vielleicht die Tendenz zu sagen ja da wandert mehr zur KI weil Selbst wenn was passiert, ich gehe das Risiko ein weil ich andere positive Effekte sehe.

00:08:36: Eine Organisation die das gleiche Aufgaben fällt hat, die weniger Risiko auf ihn ist, dreht den Regler vielleicht nicht ganz so weit auf.

00:08:41: Dementsprechend habe ich da auch eine Veränderung wo ich immer noch das Gleiche tue und obwohl ich immernoch Redakteure hab, dein Beispiel, ist das Aufgabepaket innerhalb des Profils ein anderes.

00:08:50: Demensprechend das meine ich mit individuell.

00:08:52: also es ist so ne... weiß nicht Schieberregler ist vielleicht ein ganz gutes Bild was ich das beschreiben

00:08:57: kann.

00:08:58: Jetzt hast du vorhin schon kurz angesprochen, wenn man so über KI als großes Konzept spricht bereitet das dann Menschen eher Angst.

00:09:07: Wenn man damit nicht so händeln kann was würdest du denn sagen?

00:09:11: ist diese Angst inzwischen ein Stück weit überwunden?

00:09:13: In der allgemeinen Diskussion oder in den Gesprächen die auch du führst dass KI-Menschen überflüssig macht oder ist diese Grundangst schon immer noch da?

00:09:25: Ich glaube sie ist leider immer noch Und sie wird auch leider immer noch befeuert, weil wir eben nicht differenziert über KI sprechen.

00:09:32: Ich kenne keine einzige Studie die aktuell belegt dass wirklich komplette Jobprofile wegfallen.

00:09:37: heute schon wegfallen jetzt gerade momentan wegfallen durch und wegen KI.

00:09:43: Wir sehen sicherlich im Markt dann auch spannende News.

00:09:47: jemand hat irgendwas gemacht hat alles durch KI ersetzt und zwei Jahre später ich nenn jetzt das Unternehmen nicht stelle ich alle wieder ein weil es da nicht funktioniert.

00:09:55: Das sind natürlich Storys, die machen Angst zurecht.

00:09:59: Weil es einfach nicht klar ist was bedeutet das Ganze jetzt?

00:10:02: Insofern ich glaube wir müssten echt gucken dass wir mehr Qualität in die Diskussion wenn wir über KI sprechen reinbringen um die Angst zu reduzieren die daraus resultiert was wir dann gesagt haben.

00:10:13: und da ist es durchaus hilfreich wenn wir uns alle ein bisschen tiefer an das Thema reinbewegen und versuchen zu sortieren.

00:10:17: was ist es denn?

00:10:18: Was bedeutet es um wie strukturierend?

00:10:20: Und gleichzeitig ist aber nicht irgendwie das Thema, dass jetzt ja mehr über KI-Agenten gesprochen wird.

00:10:27: Ist das nicht irgendwie ein Verstärker nochmal für die Angst?

00:10:29: Weil man da ja wirklich so auch davon spricht, dass man in KI-Agenten wie einen Teammitglied integrieren muss und es eine Führungskraft auch KI-agenten du grinst schon!

00:10:36: So soll ich die Frage noch zu Ende

00:10:38: stellen?!

00:10:40: Also verstärkt er's nicht noch die Angst oder sprechen wir da auch so undifferenziert drüber?

00:10:47: Ich bin ja im Herzen Konstruktivist... Wie viele Wie viele gute Agenten außer Champs Bond kennst du?

00:10:55: Nein, das ist eine blöde Fragestellung.

00:10:57: Aber manchmal ist diese Diskussion einfach geprägt von Bildern und ich glaube ein glücklicheres Wort als Agent wäre hilfreich gewesen um die Angst nicht mehr zu befeuern weil Agenten haben immer was Geheimnisvolles immer was komisch verdeckt ist keine Ahnung.

00:11:08: sind sie jetzt gut?

00:11:09: sind so böse?

00:11:09: Ich weiß es nicht.

00:11:11: Und wenn ich das zu dieser undifferenzierten Diskussion mit dazunehme, dann kann es schon ein Verstärker sein.

00:11:17: Ich glaube für die, die in der Tiefe sich damit auseinandersetzen, sich damit beschäftigen und Erfahrung auch sammeln im Umsätzen und dem Arbeitmitagenten – ich glaube da relativiert sich das, weil Agent ist auch nur ein Wort!

00:11:27: Die Frage ist halt an der Stelle wie setz' ich's ein?

00:11:29: Aber wir sollten gucken dass wir dieses kognitive Vakuum um...

00:11:34: Aber ist das noch Theorie?

00:11:36: Wir haben gestern auch schon mal darüber geltet.

00:11:37: Entschuldigung, Julia.

00:11:39: Es ist

00:11:39: in Ordnung.

00:11:40: Ich

00:11:40: habe schon gemerkt, dass du es auch gerne mal fragst.

00:11:42: Ich konzentriere

00:11:43: meine Fragen!

00:11:44: Das ist die letzte,

00:11:45: okay?!

00:11:46: Also nicht die letzte.

00:11:47: für den Podcast... Wir haben

00:11:50: ja gestern schon mit einem Podcast drüber gesprochen.

00:11:51: Inwiefern ist denn eigentlich ... wir sprechen alle über KI-Agenten und das dir viele Aufgaben schön automatisiert für uns übernehmen.

00:11:58: Könnten, ist das denn noch Theorie oder kennst du inzwischen auch wirklich viele Beispiele wo auch KI-Agenten so als Teammitglied dabei sind?

00:12:06: Ja.

00:12:07: Also es gibt große Organisationen die wirklich komplette Strenge in der Linienorganisation jetzt schon umdesignt haben.

00:12:16: Ich glaube jeder kennt die Experimente die überall mehr oder minder gefahren werden was eher so dieser experimentelle wir probieren mal aus Stadien ein Part ist.

00:12:24: ich kenne Organisationen rein agentisch gebaut.

00:12:27: Also du hast einen deutlich geringeren Menschenanteil für Entscheidungen, für Bewerten und die Dinge, die die Agenten dann umsetzen sollen.

00:12:36: Und die eigentliche Arbeit liegt in der Technologie beim Agenten oder in der KI.

00:12:41: also da man das Spreizung von bis... Die Frage ist halt AI Native?

00:12:48: Da startet man besser mit.

00:12:51: aus einer bestehenden Organisation Eine kainative Organisation zu machen ist eine ganz andere Aufgabenstellung.

00:12:56: Insofern ist es schwer zu sagen, wie transformieren wir das?

00:13:01: Und dann kommen wieder zu den Punkten die wir jetzt schon diskutiert haben, sprechen wir differenzierter drüber und haben ein klares Bild wo wir damit hin wollen.

00:13:06: Aber es gibt eigentlich alle Facetten von Experiment bis Kainativ.

00:13:13: Wenn ich hierher mal zusammenfassen kann Hast du gesagt, wenn wir es differenziert anschauen sind.

00:13:18: Wir auf unterschiedlichen Niveau-Stufen was eben schon die Implementierung von KI angeht.

00:13:23: aber wenn ich richtig aufgepasst habe ist eine Sache gleich nämlich dass jede Organisation für sich schauen muss welche Teile von Aufgaben Profilen verändern sich durch KI.

00:13:33: also Du hast ja auch gesagt du kennst keine Studie wo ganze Profile wegfallen sondern Teile davon.

00:13:38: das heißt es werden sich sozusagen solche Aufgaben Bündel verändern.

00:13:41: wie kann der Organisation denn damit umgehen?

00:13:44: beziehungsweise Wie findet sie heraus, welche der Bündel sich verändern um sich da neu aufzustellen?

00:13:50: Ich habe gestern einen Vortrag gehabt und dann ging es im Prinzip genau um die Fragestellung.

00:13:56: Eigentlich sind das drei Dimensionen, die du als Organisation sortieren musst.

00:13:59: Das eine ist Work.

00:14:00: Da waren wir gerade dabei wie verändert sich Arbeit eigentlich, welche Potenziale liegen da dran, welche strukturellen Änderungen habe ich da.

00:14:06: Dann gibt's ein zweiter Ebene, den heißt der Workbench womit begegnet... Also das ist mein Werkzeugkasten für diese neuen Arten von Veränderung bzw.

00:14:13: diesen neuen Arden, wie ich mit Aufgaben umgehen kann und es dreht jetzt die Workforce.

00:14:17: Was bedeutet das dann für meine Leute?

00:14:19: Und ich möchte den dringenden Appell starten, fangt nicht bei eurer Gesamtorganisation an und dreht die jetzt einmal auf links sondern fängt vielleicht in einem Bereich an wo ihr sowohl Business als auch

00:14:31: H.A.,

00:14:32: P.E.,

00:14:33: O.E.

00:14:35: einerseits mandatiert habt aber auch das Mandat bekommt gemeinsam diese Veränderung zu machen.

00:14:40: und guckt euch an, was bedingt das innerhalb eurer Organisation bevor er in die Fläche eure Organisation geht.

00:14:46: Einerseits ihr schafft ein recht positives Bild wo man mal draufschauen kann zu sagen Schaut mal!

00:14:51: Das wäre möglich.

00:14:52: andererseits ich sehe vielleicht diese positiven Effekte und sagen das bewirkt es?

00:14:57: Und auf der anderen Ebene kann ich dann noch sagen dafür ist das notwendig.

00:15:00: Und das Thema Arbeit zerlegen des Aggregation of Work.

00:15:05: macht euch einfach klar welche Aufgabenpakete sind real?

00:15:09: Also was ist der Kern der Arbeit, die für Aufgabe X notwendig ist?

00:15:13: Und wie zerleg ich die?

00:15:15: so, dass sich danach operativ handlungsfähig werde in der Form eine Entscheidung zu treffen.

00:15:20: Ich muss es soweit runterbrechen können, dass ich sagen das da und das da mit folgender Risikortrachtung oder hier und dort weil ich habe hier eine Verlässlichkeit der Information wenn ich jetzt einen Teilprozess Auslage an den KI superautomatisiert hab Ich habe unten drunter nicht die Daten-Ebene oder die Informationsbasis, um darauf hin wertvoll valide Ergebnisse zu produzieren was ich dann technologisch versuche abzubilden.

00:15:43: Dann scheitere ich und dann habe ich eine Return Invest Diskussion aber keine Transformation.

00:15:48: Und ich glaube da müssen wir anfangen dass es auch da wieder Arbeit ist individuell je nach Geschäftsfeld je nach Arbeitsgerät etc.. Ich glaube der dringende Appell ist versucht es nicht in der Gesamttransformation der kompletten Organisation als ersten Schritt Sondern nehmt euch die Bereiche, wo ihr Schmerzpunkte habt.

00:16:04: Die ihr konkret benennen könnt.

00:16:06: Hinten dran das Warum hängen könnte.

00:16:07: Warum gehen wir da überhaupt ran?

00:16:09: Und dann fängt auf der Arbeitsebene an geht über das Thema Arbeit Workbench und dann hin zu workforce macht er draußen strukturiert sinnvolles Paket was sie auch erklären können.

00:16:17: Es ist dann in der Konsequenz auch, wenn man eben nicht mit dem Gesamt anfängt.

00:16:21: Sondern jedem einzelnen Bereich die ja quasi auch Profis dessen sind was ihre Arbeitsbündel sind, die sie da so durchziehen dass sie das auch jeweils pro Bereich erstmal definieren müssen Was sind denn eigentlich unsere Aufgaben?

00:16:32: und dann schaut man gemeinsam drauf oder wer sind so die zuständigen?

00:16:35: muss?

00:16:35: Die PE-Abteilung auf die Bereiche zugehen und sagen wir müssen jetzt gemeinsam mal drauf stehen.

00:16:39: Was würdest du sagen, wer muss da die ersten Schritte gehen?

00:16:43: Ja, wer auch immer den ersten Schritt geht.

00:16:45: Am Ende muss es eine Budgetplanung, eine Personalplanung und etc.

00:16:49: überleben was dann das Ergebnis ist.

00:16:50: Also die Leute die mit entscheiden müssen das Commitment abgeben dass wir das noch tatsächlich tun.

00:16:57: Ich spüre schon im Prinzip des Zucken jetzt draußen bei den Kollegen.

00:17:03: aber auch dabei kann KI helfen.

00:17:05: also ich muss mich nicht in einen Monat lang weiß nicht tief Recherche Prozess erst mal begeben.

00:17:11: Für solche Sachen kann ich KI nutzen und danach zu entscheiden, wo hilft mir wirklich KI?

00:17:15: Also auch da ist es eine Form von wie näher.

00:17:17: Ich mit dem Thema wie affin bin ich an der Stelle aber ich muss das nicht mit der Hand am Arm auf Axelbasis machen um dann nach zwei Jahren festzustellen fertig aber die Welt ist ein anderer.

00:17:26: Dann würde ich da jetzt noch einen Ticken konkreter werden.

00:17:29: Wir sind schon ganz gut dabei aber wir haben ja ne Kategorie wo wir nochmal ein bisschen tiefer reingehen und da würde ich jetzt mal starten

00:17:36: Ganz konkret.

00:17:39: Damit es auch noch mal alle verstehen, warum's jetzt geht?

00:17:44: Genau angenommen, wir haben es geschafft.

00:17:46: Die Bereiche haben definiert was so ihre Aufgabengebiete sind und jetzt geht's quasi vielleicht auch mithilfe von KI.

00:17:51: Und jetzt gehts darum dann zu sehen wo fehlen noch.

00:17:54: es geliesst also wenn wir uns da neu aufstellen Wenn diese Aufgaben bündel verteilt werden zwischen Mensch und KI oder im Gemeinsam Da wird ja sicher auch sichtbar was man noch braucht damit die neue Form von Zusammenarbeit gut funktioniert.

00:18:06: Was würdest du sagen?

00:18:07: Wie schaffen wir es da die richtige Weiterbildungslandschaft Im Organisationen zu implementieren damit genau das passiert, dass diese... du hast ja auch gesagt hoch individuell.

00:18:15: Dass individuell die Skills, die gebraucht werden gefunden und dann auch eingeübt werden?

00:18:21: Das ist eine ähnlich leichte Frage wie die vom Anfang an.

00:18:32: Lass uns erst mal drüber sprechen was dafür notwendig ist.

00:18:34: also ich brauche auf der einen Seite eine Klarheit und eine Transparenz.

00:18:36: Was sind denn diese konkreten Aufgaben?

00:18:39: Dann brauche ich eine Übersetzung, welche Kompetenzen sind notwendig für die Erledigung dieser Aufgaben.

00:18:44: Und dann brauche Ich eine Transparenz drüber, wo in meiner Organisation habe ich denn diese Fähigkeiten, die notwendig sind für die erledigen diese Aufgaben?

00:18:51: Also ich muss mich auf drei Punkte erstmal mit einer Klarheit bestücken um zu sagen okay, ich hab es verstanden und ich hab's beisortiert.

00:18:57: Jetzt kann ich Technologien nutzen an der Stelle zu sagen wenn ich die Arbeit beschreiben kann und um Bausteine die Arbeitspakete sind Metadaten herum erzeugt, die bei mir systemisch irgendwo in der Organisation vorhanden sind.

00:19:09: Also was ist es?

00:19:10: Was tut's?

00:19:10: Was brauche ich dafür?

00:19:11: In welcher Relation stehts zu wo und was kommt als erstes?

00:19:15: Und das gleiche machen kann auf einer menschlichen Ebene zu sagen meine Leistungsfähigkeit nicht in eine Rolle oder nicht bezogen auf die Rolle sondern ich als Mensch innerhalb dieser Rolle und ich habe dann ähnliches Informationsbündel außen rum und ich dann gleichzeitig noch sagen kann der dritte Baustein den ihr gefragt habt oder was bedeutet das dann als Metadaten rund um Lernbausteine?

00:19:38: Also ich muss wesentlich präziser, wesentlich konkreter und wesentlich differenzierter an drei Stellen sein.

00:19:42: Um zu sagen wie matchig das ganze Ding ist aufeinander.

00:19:45: Was wir machen... Wir gehen da mit Hilfe von KI dran und sortieren das.

00:19:51: Oder wir haben eine Ontologie aufgebaut die differenziert zwischen Jobrolletask und Skill.

00:19:56: Und die drei Ebenen kann ich nutzen um alles drei zu beschreiben.

00:20:00: Und wenn ich jetzt auf einmal weiß, wie hängen Jobrollen mit Aufgaben und Skils zusammen, kann ich das an unterschiedlichen Stellen natürlich gut nutzen um zu sagen hey wenn die Aufgabe hier existent ist.

00:20:10: Und der Mensch diese Aufgabe hat welcher Baustein hilft denn den Menschen bezogen auf dieser Aufgabe am konkretesten ohne überhaupt die Rolle als Kontext verwenden zu müssen?

00:20:20: Früher war es immer so gewesen wenn ich eine gewisse Aufgabe habe musste ich die Rolle besetzen.

00:20:24: Wenn ich mich von diesem Rollenkonstrukt ein bisschen löse und in die Richtung Skilber ist Organisation G, dann kann ich auch wesentlich differenzierter darüber sprechen.

00:20:31: welche Qualifizierung brauche ich denn auf einer sehr sehr individuellen aber auch sehr konkrete Aufgaben bezogenen Ebene.

00:20:37: Und das Herzustellen bezogen auf die Frage erst mal die Grundlage überhaupt sehr ökosystemorientiert arbeiten zu können.

00:20:48: muss diese Abstraktion rausnehmen.

00:20:49: Ich muss aber auch an Knüpfungspunkte auf verschiedenen Ebenen erst mal schaffen, um zu sagen das an der Stelle dafür und wenn ich das um Aufgaben, um Menschen mitrollen, aber auch mit Fähigkeiten und um Lernbausteine mit entsprechenden Zielsetzungen zur Qualifizierung tun kann dann habe ich da eine ganz andere Abschrom-Basis als die die letzten Jahre überhaupt hatte und da hilft uns KI dann auch ein bisschen weiter.

00:21:14: Dann hast du mir schon das nächste Stichwort gegeben, bis wir dann Ökosystem basiert arbeiten können.

00:21:20: Das heißt, du würdest schon sagen um dieser Individualisierung die wir brauchen in Sachen Skills gerecht zu werden braucht so ein Ökosesystem Gedanken in Organisationen also Lern-Ökosystemen.

00:21:31: Also

00:21:31: Ökossystem auf der Ebene Durchlässigkeit und Vernetzungstiefe.

00:21:36: Ein Ökostem ist ja was im Zusammenspiel Leben.

00:21:39: Und wenn ich auf freutige Organisationen schaue, dann haben wir immer noch teilweise organisationale Silos.

00:21:45: Und dazwischen ist Ereibung als Synthese und die muss sich irgendwie adressiert bekommen.

00:21:50: Ansonsten habe ich so eine isolierte Betrachtung in meiner Gegnerstelle.

00:21:54: Und ja, man hat viele Konzepte, die mir da hingehen.

00:21:57: Talent Mobility, Skill-Base Planning oder Stuffing oder was auch immer oder Hochindividualisierungslernen leben einfach von einer Auflösung, von Barrieren in der Organisation.

00:22:07: Und das ist dann wiederum Teil von einer Ökosystem-Fragstellung.

00:22:10: wenn die da sind habe ich die Fluidität nicht, hab' ich die Durchlässigkeit nicht.

00:22:15: Wenn ich sie reduziert, kann ein Ökosesystem entstehen was sich über verschiedene Dimensionen auf einmal irgendwie auch Realität werden lassen kann und vielleicht aus den Powerpoint Folien raus lösen sondern in meiner Organisation manifestieren.

00:22:27: Dann noch eine Frage, du hast vorher so schön gesagt.

00:22:29: Also beschrieben, dass man muss jetzt rausfinden wer welche Aufgaben macht und dann gemeint draußen stellen sich vielleicht den ganzen Personalentwicklern jetzt die Haare weil sie denken es müssen Sie alles selbst machen?

00:22:39: Nicht bei denen!

00:22:42: Aber wir können eben auch KI nutzen.

00:22:43: aber dann die Anschlussfrage worin siehst Du denn eben die Aufgabe vor allem von Personalentwirkung in diesem gesamten Prozess?

00:22:51: Das ist ne super spannende Frage.

00:22:55: Ich glaube in einer großen Vermittlerrolle, in einer groß übersetzenden Rolle und in einer stark verbindenden Rolle.

00:23:05: Es ist ja nicht so dass das alles irgendwie von sich aus dann läuft und passiert und auch eine Konsistenz entwickelt.

00:23:11: Und ich glaube da wandelt sich die Rolle ein bisschen vielleicht von einem reaktiveren.

00:23:15: Irgendwer hat eine Strategie formuliert, irgendwer hat Folgendes definiert hin zu einem partizipativen und geteilten hey wo wollen wir denn hin?

00:23:23: Was ist dafür notwendig?

00:23:24: Und wenn ich dann die Professionalität der Personalentwicklung nehme und diese Übersetzungsleistung teile, dieser Professionalität ist.

00:23:31: Dann ist das unglaublich wertstiften und nicht nur so ein komisches Anhängsel an ja müssen wir aufmachen weil irgendwer sagt weiterbildung ist wichtig.

00:23:37: Sondern ich sehe auf einmal den Weiterbildungswert bezogen auf eine konkrete Aufgabenstellung weil ich einen Business Impact damit auch tatsächlich erzählen kann.

00:23:44: Und an der Stelle finde ich spenden spannend werden unsere PELA aber auch unserer OELA da eine größere Sichtbarkeit und auch eine größeren Nähe, vielleicht ein verbindendes Element zwischen einzelnen notwendigen Schritten sind.

00:24:00: Was bräuchten Sie denn dafür noch um das hinzukriegen?

00:24:03: Wie könnte man das fördern dass sie eben genau diese Rolle dann eben einnehmen

00:24:07: können?

00:24:11: Nicht nur betrifft uns alle also nicht nur die Rolle ich muss einen gegengleich konkurrentes Verständnis haben für den Ding Und das betrifft einerseits, was tun wir auf der einfachsten Form?

00:24:24: Also was ist eigentlich dieser Business need und wie übersetzt er sich.

00:24:27: Es sind aber auch welche Möglichkeiten bietet KI.

00:24:30: Es ist aber auch, wie sind wir denn heute strukturell und prozessual aufgestellt?

00:24:34: Also dieses geteilte Verstehen muss eine Dualität mindestens besitzen.

00:24:38: wenn ich Business und dann PE zusammennehmen würde müssen beide gemeinsam sprachfähig sein Und insofern würde ich nicht sagen, dass nur die Peder Dinge tun muss.

00:24:46: Ich glaube wir müssen uns in Summe alle und dann fangen wir da ganz vorne an was wir hatten differenziert über KI sprechen.

00:24:53: Ich glaub' da die Kompetenzen aufzubauen das Wissen aufzubauern über was spreche ich konkret und was bewirkt war's?

00:24:57: Das ist eine Aufgabenstellung die haben wir aber die hat halt eben auch die PE.

00:25:01: Also ich kann mich davon nicht loslösen nur weil ich sage ich bin jetzt Personalentwickler.

00:25:08: Ansonsten stellt Business ne Frage und ich komme mit einer generischen Antwort und dann habe ich das gleiche Spiel weiß ich vielleicht die letzten zehn, zwanzig Jahre in verschiedenen Stellen auch hatten.

00:25:17: Ich hätte gerne jetzt noch ein bisschen Klarheit zu dem Stichwort das schon mehrfach gefallen ist skillbasierte Organisation.

00:25:23: Du hast vorhin mal gesagt dann bewegen wir uns auch schon stückweit in Richtung skill basierte Organisation.

00:25:28: gleichzeitig ist ja aber dein Konzept mehr weil ich eben nicht nur die Skills betrachte sondern ja eben auch die Rolle und die Aufgabe.

00:25:35: Das heißt ist die skillbasierten Organisationen auch gar nicht mehr das Zielbild?

00:25:42: Ich glaube, eine hybride Arbeitsform hat vieles von einer skillbasierten Organisation.

00:25:48: Nur ich habe eben einen Aufgabenverteilungsmodus in dieser hybriden Form der Technologie mit einbezieht und die skillbasierte Organisation in der Vergangenheit hat hauptsächlich auf... Mensch mit Skills geguckt, ohne diese technologische Komponente vielleicht wirklich tief zu integrieren.

00:26:04: Vielleicht ist es ein erweitertes Modell in die hybrideskill basierte Organisationen.

00:26:08: aber beides nötigt mir einfach ab eine Klarheit auf einer Aufgabenstellung zu kriegen und einen konkreten Skill an der Aufgabe anhängen zu können und nicht in generischen Jobrollen oder in generigen Aufgabepaketen zu diskutieren.

00:26:19: Und da ist die Nähe meiner Meinung nach auf dem was es jeweils braucht hinbezogen, was da für notwendig ist damit ich dahin komme.

00:26:28: Die ist sehr ähnlich.

00:26:29: Ist es vielleicht auch ein bisschen der menschlichere Form von skillbasierter Organisation?

00:26:33: Weil man ja... Es gibt ja den Vorwurf ... an das Konzept skillbasierte Organisation, dass es ein Stück weit entmenschlicht.

00:26:40: Weil man nur noch die Skills betrachtet und nicht mehr den Menschen der die Skills ja bündelt.

00:26:45: Also wer dein Konzept so'n bisschen menschlicher?

00:26:47: Ich würd's mir jetzt mal wünschen.

00:26:48: deswegen ist das so eine Suggestieffrage!

00:26:52: Ist doch so oder was?

00:26:52: Natürlich

00:26:53: soll ich sie reformulieren!

00:26:56: Der schief gelebte

00:26:56: Kopf dazu schon ist doch nur... Warte nicht nein!

00:27:02: Natürlich ist dasso.

00:27:03: Nein also mein ich kann... Also eine skill-basierte Organisation, da finde ich überhaupt nichts mit Terrorismus.

00:27:11: Kann nicht auch als Assoziation kriegen weil ich hab Skills und ich sage hey der ist Skill und die Aufgabe und deswegen habe ich dann eine sehr arbeitsteilige Betrachtung.

00:27:18: Es ist überhaupt nicht so gemeint.

00:27:21: Ich glaube die Fähigkeit Als Organisation Die konkreten Fähigkeiten meiner Leute ganz bewusst an den Wertstiften zu stellen Aber für beide Seiten Für den Menschen der die Aufgabe hat und für den Menschen, der den Skill hat.

00:27:38: So zusammenzubringen ermöglicht mir verschiedene Dinge einerseits Aufgabeneffizienz andererseits kann ich aber auch ganz bewusst sagen hey wo qualifiziere ich denn jemand oder wo gebe ich jemand die Möglichkeit zur Entwicklung?

00:27:50: Ganz bewusst!

00:27:51: Und nicht per Zufall oder nicht random oder wie auch immer.

00:27:55: Der Mensch steht bei allen Konzepten an der Stelle für mich zumindest im Vordergrund.

00:27:59: Also es ist nicht KI First innerhalb der Überlegung Hybrides morgen, sondern der Mensch steht da ganz vorne und KI ist immer ein Mittel zugehörig zu gewissen Aufgaben aber nicht dominierend über dem Faktor Mensch.

00:28:14: Und wie offen würden wir uns das denn vorstellen?

00:28:16: Es gab ja die skillbasierte Organisation ohne die Möglichkeiten KI war es ja meistens so, man legt halt sich Skillprofile an.

00:28:24: Meistens über eine eigene Einschätzung manchmal natürlich auch noch über Fremdeinschätzungen und man hat sich das dann meistens vorgestellt wie so ne Offenlegung jeder hat seinen Profil Und gleichzeitig entsteht da genau das Thema Wo du sagst, man könnte dann an bestimmten Punkten ansetzen die man entwickeln könnt.

00:28:42: Das ist ja dann aber so eine Schwächendiskussion direkt wo hat der denn noch Lücken?

00:28:46: Also wie offen würde man sich das in deinem Konzept vorstellen als es dann so eben hinterlegt?

00:28:51: und dann gibt die KI ein paar Tipps sodass nicht die Führungskraft hingeht und sagt hör mal da fehlt ein Skill auf seinem Profil.

00:28:59: also jetzt wird's so ganz pragmatisch praktisch.

00:29:03: Aber wie genau könnte ich mir das vorstellen?

00:29:06: Das ist dann eine Führungsfrage, wie bin ich da als Führungskraft aufgestellt?

00:29:09: Wenn ich defizit orientiert bin, muss ich eher als Fährungskraft arbeiten vielleicht.

00:29:15: Ich kann aber auch stärkenorientierter drangehen.

00:29:17: Natürlich sehen wir da auch irgendwo ne Lücke weil ich sehe da drüben den Bedarf oder wir haben einen Bedarf an gewissen Skills.

00:29:23: die kann ich zum ersten Mal wirklich beschreiben und ich kann es manifestieren was ist das denn, was wir brauchen?

00:29:29: und dann kann ich natürlich wertschätzen sagen ja schon mal dass ist das was wir heute schon können Das ist das, was du mitbringst.

00:29:34: Wir haben aber eine gewisse Aufgabestellung auf das, dass wir noch entwickeln müssen weil es wird Teil der Aufgaben einfach sein die wir erledigen müssen und das muss jetzt kein abwertender Prozess sein ganz im Gegenteil.

00:29:46: Wir sehen auch genügend Leute in Seminare, in Trainings oder in Weiterbildung geschickt werden, weil die Führungskraft sagt hey dir fehlt etwas.

00:29:54: und dann Mitarbeiter sagt wo bin ich mir jetzt immer nicht so sicher?

00:29:59: Und da ist es heute nicht immer automatisch der Fall, dass auch ohne das gelbessierte Organisationen der Menschsteilung vorgesteht und nicht das Defizit.

00:30:09: Ich glaube wir haben mehr Möglichkeiten durch eine gelbassierte Organisation da wesentlich menschlicher zu agieren als wenn wir das in einer zustatischen organisationalen, organikram bezogenen, rollenbezogenen Betrachtungsweise machen.

00:30:23: Das heißt aber gleichzeitig muss die einzelne Führungskraft ja schon eine sehr hohe Klarheit darüber haben, wo's ... hingeht, damit sie eben diese Option aufzeigen kann.

00:30:30: Also ist das aber auch Teil von KI die das stärker... ...aufzeigen können?

00:30:35: Weil das ist ja immer das Problem.

00:30:37: Das war in der Vergangenheit immer das probleme.

00:30:39: Es ist auch heute immer noch das Problem wenn ich nicht skillbasiert zum Beispiel arbeite.

00:30:42: Das ist für mich einer der Hauptbenefits die eine skillbasierte Organisation mit sich bringen weil ich das dann tun kann.

00:30:47: Ich kann sehr konkret sprechen und ich muss nicht einen abstraktes Profil mit einem Profil vergleichen,... ...in dem Profil stecken Menschen.

00:30:54: Und nur weil jemand die Rolle hat heißt das noch nicht, dass die Menschen deswegen automatisch gleichgeschaltet sind mit ihren Stärken und Schwächen.

00:31:02: Ohne eine skillbasierte Organisation muss ich eigentlich diesen Cash der Rolle nehmen weil... Ja, mich sprecht dann mit den Menschen innerhalb der Rolle aber mein Orientierungspunkt bezogen auf die Organisation ist die Rolle.

00:31:13: Wenn ich mich als skillbasierter Organisation verstehe und da die notwendigen Schritte gegangen bin kann ich skillbasiert im Kontext einer Rolle Aber sehr konkret bezogen mit dem Menschen auf Notwendigkeiten oder Möglichkeiten mich unterhalten.

00:31:25: Und ich glaube, das ist ein maßgeblicher Unterschied.

00:31:27: Der heute Technologie gestützt und KI basiert anders managebar ist als... Wie arbeiten wir als Betriebssystem in meiner Organisation?

00:31:37: Als in der Vergangenheit der Frage.

00:31:39: Julia, ich habe deinen Blick schon bemerkt.

00:31:42: Sowohl

00:31:43: die

00:31:43: Uhr als auch die Abschlussfrage, wie es steht.

00:31:46: Ganz genau!

00:31:48: Und ich glaube an dem Punkt können wir sie auch gut stellen und ich habe auch deswegen so geschaut weil ich kurz nachgedacht hab.

00:31:53: Weil ich finde wir müssen eine andere Frage stellen als die, die wir uns vielleicht ausgedacht haben.

00:31:57: aber so viel Flexibilität ist auch an Tag drei noch da.

00:32:00: Ich bin gespannt.

00:32:02: Ja ich weiß gar nicht ob ich sie jetzt so raus kriege wie ich mir gerade gedacht

00:32:05: habe.

00:32:05: Aber ich will versuchen quasi alles was wir so im Gespräch... ... angesprochen haben, so ein bisschen zusammenzufangen.

00:32:11: Also

00:32:11: auch noch

00:32:11: eine einfache Frage.

00:32:12: Genau, also ganz einfach wie alles heute.

00:32:14: Ich probier's!

00:32:15: So einfach wir halt auf die Themen sind

00:32:17: ne?

00:32:17: Genau.

00:32:18: Und zwar haben ja viele übergesprochen, so Stichpunkte waren es wird individualisiert... Es geht mehr um Skills als um Rollen und das betrifft eigentlich alle Zweige in Organisationen.

00:32:28: Alle müssen das verstehen und dann eben auch umsetzen können.

00:32:31: Und meine Frage wäre jetzt weil wir auch sehr praktisch unterwegs sind wenn du jetzt den Ich wollte schon sagen Personalentwicklerinnen, aber es sind ja alle Menschen in der Organisation die daran mitwirken eben eine Organisation jetzt auf die Transformation einzustimmen und die Zusammenarbeit mit KI.

00:32:48: Was würdest du denen mitgeben was sie so als die ersten Schritte machen sollten damit das eben funktioniert individuell und eher skillbasiert statt rollenbasiert zu denken?

00:33:02: Okay.

00:33:02: Wie

00:33:03: viele

00:33:03: Schritte kannst du selbst aussuchen?

00:33:04: Zum Elf muss

00:33:07: der

00:33:08: nächste

00:33:09: Punkt aussehen,

00:33:10: oder?

00:33:10: Genau!

00:33:11: Wir hatten auch schon so Antworten wie einfach

00:33:14: Anfang.

00:33:15: Ja, einfach Anfang ist glaube ich ein guter Startpunkt aber fängt an der richtigen Stelle an und fangt im richtigen Maß an und fand vor allem da an wo es Wo es die Notwendigkeit gibt, eine Klarheit darauf zu kriegen damit ich den nächsten Schritt dagegen kann.

00:33:32: Wir haben vorhin das Thema Work, Workforce und Workbench in so einer Weise gehabt.

00:33:36: Wenn ich bei der Arbeit anfange ist es erst mal glaube ich für alle ne nachvollziehbare Betrachtung.

00:33:41: Wie schaut denn ein Zukunftsbild aus?

00:33:43: Auf ner... nicht auf der Ebene der Köpfe unserer Organisation sondern auf der ebene Arbeitspakete unserer Organisation.

00:33:50: Und da bin ich bei diesem Thema Aufgaben-Klarheit erzeugen erstmal was was bedingt ist.

00:33:58: Also konkret erstmal anfangen, ja und dann bitte auf der Ebene der Arbeit und nicht auf der Ebenen der Menschen bzw.

00:34:06: der Köpfe oder der Rollen der Organisation.

00:34:09: Der nächste Schritt ist dann zu überlegen was dafür brauchen wir denn?

00:34:12: Also keine Fantasiekonstrukte irgendwie in eine Powerpoint packen und dann an die Wand werfen sondern die konkrete Übersetzung von wenn das die Aufgaben sind womit erledigen wir sie?

00:34:22: also diese strategische Dimension mit reinbringen wie weit öffnen wir uns für Technologie Aber auch gleichzeitig die Klarheit zu entwickeln.

00:34:28: Was heißt denn das für unsere Menschen in der Organisation bezogen auf was sie heute tun?

00:34:32: Und dann hinzugehen, wenn Sie das morgen tun sollen... ...was für eine Kompetenzfrage muss ich hinten dran geklärt haben damit wir da leistungsfähig sind und wir ein Verständnis erzeugen können durch diese Kette durch.

00:34:44: Also Arbeit so als Bild für morgen.

00:34:48: Notwendigkeit hinter der Arbeit ist folgendes haben wir als Werkzeugkasten.

00:34:52: Folgender Werkzeug-Kasten bedingt aber müssen natürlich mit den Werkzeugen umgehen können.

00:34:56: Wir haben auch eine Veränderung auf der menschlichen Ebene.

00:34:59: Ich kriege eine Konsistenz in ein Zukunftsbild rein, die ich so heute nicht habe.

00:35:06: Ich höre meine Kinos gerne auf mit dem Satz.

00:35:09: Hoffnung ist keine Strategie?

00:35:14: Der ist mehr deutlich im Verstehen!

00:35:18: Einerseits heißt es... Habt nicht die Hoffnung, dass es irgendwer für euch macht.

00:35:22: Sondern das müsst ihr schon selbst machen?

00:35:23: Das ist der Punkt.

00:35:24: Organisationen sind man ein Stück weit individuell.

00:35:27: In der andere Part ist die Hoffnungen ähnlich wie beim Internet.

00:35:30: Das geht schon wieder weg.

00:35:32: Man kann sie auch bekanntlich löschen.

00:35:34: Genau.

00:35:34: Irgendwann hat das Internet kaputt gemacht.

00:35:38: Das ist halt eben auch kein... Also das ist auch nicht Teil der Realität.

00:35:41: in einem gewissen Maße wird es einfach da sein weil es hat reale Werte.

00:35:44: Wenn wir jetzt mal Hype runterfahren und uns auf den Kern nähern Der Kern wird Teil der morgigen Arbeit sein.

00:35:53: Wo auch immer morgen die Entwicklung hingehen, was auch immer noch kommt weil das ist heute bei der Veränderungsgeschwindigkeit ein bisschen schwer absehbar.

00:36:00: aber so die Tendenzen sind glaube ich sichtbar oder erkennbar.

00:36:05: und da die Hoffnung zu haben dass es entweder jemand für mich macht oder dass das alles wieder weg geht, dass mir die Gedanken nicht machen muss Das ist ein bisschen illusorisch.

00:36:12: Also geht in eine Strategie-Entwicklung.

00:36:13: überlegt euch wie funktioniert meine Organisation morgen?

00:36:15: Was ist dafür notwendig?

00:36:17: Und was bedeutet das für meine Leute?

00:36:19: Ich finde, das war noch mal ein richtig gutes Wrap-up zu diesem Gespräch.

00:36:22: Vielen Dank dafür.

00:36:23: Sehr gerne!

00:36:24: Wobei

00:36:24: ich ja alle festgestellt habe, du hast es Christian auch leicht gemacht.

00:36:27: Ja, ich

00:36:27: hab aber auch in drei Wagen

00:36:29: gesetzt.

00:36:29: Genau, in zwei bis drei Sätzen.

00:36:31: Aber heute... Ja, da ich jetzt auf die Frage

00:36:34: schaue, schauen wir nicht auch noch woher.

00:36:35: Nein,

00:36:35: vielen Dank,

00:36:38: Christian.

00:36:38: Danke auch an euch, die ihr zugeschaut und zugehört habt.

00:36:42: Und es wird in Belde diesen Podcast auch noch regulär auf unserem Kanal geben.

00:36:46: wer also nachhören will Kann da einfach mal vorbeischauen.

00:36:48: Perfekt!

00:36:49: Vielen Dank dir!

00:36:50: Lieben Dank an euch!

00:36:51: Noch einen guten letzten Messe-Tag,

00:37:07: genau!

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